Der heilige Stephanus ist Namensgeber dieses Doms. Der Stephansdom steht auf dem gleichnamigen Stefansplatz und ist seit dem Jahr 1365 Domkirche, seit 1469/1479 Kathedrale und seit 1723 Metropolitankirche. Der Südturm des Stephansdoms hat eine Höhe von 136,4 Metern. Im ehemaligen Österreich-Ungarn war es strikt verboten eine Kirche höher zu bauen als den Südturm des Stephandoms.

Der Stephansdom blickt auf eine lange Vergangenheit zurück. Auch er wurde im Laufe der vergangenen Jahrhunderte Mehrfach beschädigt. Im Jahr 1683 beispielsweise wurde Der Stephansdom während der türkischen Belagerung von mehreren Kanonenkugeln getroffen und schwer beschädigt. Nach der türkischen Belagerung wurde aus diesen Kanonen die große Glocke gegossen.
Komischerweis wurde der Dom während des zweiten Weltkriegs von größeren Schäden durch Bombenangriffe verschont. Erst Im Jahr 1945, als die sowjetische Armee in Wien einzog, wurde der Dom durch ein Feuer, welche auf den Dom übergriff, weil Plünderer um den Dom herum Geschäfte in Brand setzten, schwer beschädigt. Durch den einstürzenden Dachstuhl wurde die wertvolle Walcker-Orgel aus dem Jahr 1886 vollkommen zerstört.
Im Jahr 1952 waren die Schäden behoben und der Turm wurde mit der neu gegossenen großen Glocke wieder eröffnet.

Der Stephansdom beherbergt heute die sechst größte Orgel der Welt. Der Wiener Orgelbauer Johann M. Kaufmann benötigte vier Jahre für ihren Bau und konnte diese im Jahr 1960 fertig stellen. Sie besitzt circa 10 000 Pfeifen, wovon die höchste Pfeife 12 Meter hoch ist.

Das Wiener Wahrzeichen wird von den Einwohnern Wiens auch liebevoll kurz Steffl genannt.

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