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Bereits 767 wurde im Herzen der Mozartstadt Salzburg ein prächtiger romanischer Kirchenbau errichtet, der tragischerweise im Jahr 1167 einem Brand zum Opfer fiel. Angeblich wurde das Feuer im Auftrag des Kaiser Friedrich Barbarossa durch Brandstiftung gelegt. Allerdings waren zu dieser Zeit Feuersbrünste nicht selten, da die Dachstühle aus Holz waren und man trotz all der Kerzen im Kircheninneren keine Brandschutzverordnung im heutigen Sinne kannte.
Auch der danach erbaute Dom wurde ein Raub der Flammen.
Der Salzburger Dom mit seiner dominanten und weithin sichtbaren Kuppel, wie wir ihn heute kennen, wurde durch den mächtigen und reichen Fürsterzbischof Paris Lodron finanziert und 1628 eingeweiht. Für die Planung verantwortlich war der italienische Architekt Santino Solaris, der als Hofbaumeister nach Salzburg berufen worden war und so die typische norditalienische Kirchenbaukunst auf die nördliche Seite der Alpen brachte. Trotz dem rund herum tobenden Dreißigjährigen Krieg wurde der Salzburger Dom mit einem prächtigen Fest eingeweiht, das 8 Tage andauerte. Durch Glück blieb der Dom auch während des zweiten Weltkrieges bis auf Schäden an der großen Kuppel unversehrt.
Am Eingangsportal befinden sich vier imposante Statuen. Es halten dauerhaft Wacht die beiden Landespatrone Rupert und Virgil mit einem Salzfaß und dem Modell des Salzburger Domes in der Hand, sowie die beiden Apostel Petrus und Paul.
Im Inneren des Salzburger Domes finden 10.000 Platz. Besonders beachtenswert ist die Taufkapelle, an deren Becken angeblich bereits Mozart getauft wurde.
Auf dem Vorplatz, für den einst 55 Bürgerhäuser abgerissen wurden, steht eine Mariensäule. Während der Weihnachtszeit findet hier der traditionelle Christkindlmarkt statt.
Neben dieser Sehenswürdigkeit kann man in einem Urlaub in Salzburg sehr viel erleben.
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